Wenn wir die psychologische Profession nach einem
Haupt- und Nebenbild befragen, stellen wir fest, dass es ihr wesentlich darum geht,
Veränderungsspielräume herzustellen. Die Befreiung von Störungen,
sowie die Vermittlung eines bestimmten Seelenverständnisses sind aber als Nebenmotive
mit im Spiel (Nebenbild).
Die Psychotherapie braucht einen institutionellen Rahmen, in welchem sie sich
auch außerhalb der Krankenversorgung ernst genommen fühlen kann.
Deshalb macht es Sinn, über den beruflichen Stand eines Entwicklungstherapeuten nachzudenken,
der vielleicht eine neue, übergreifende Identität stiften kann, welche die Verschiedenheiten
in den Therapieschulen nicht wegformalisiert, sondern einbezieht.
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